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WORT AN DIE GEMEINDE

Liebe Gemeinde,
wer weiß schon, was er zu Weihnachten bekommt. Und sie auch. Eigentlich wollen sie sich seit Jahren nichts mehr schenken. Aber das Lieblingsparfum und die gute Flasche Single Malt – die müssen schon sein. Gehören ja seit Jahren schon dazu. Die Tochter hat gleich gesagt, dass sie nur Geld möchte. Sie will nach Weihnachten lieber in die Stadt gehen und sich dann selbst aussuchen, was ihr gefällt. Und der Sohn soll am besten mitkommen ins Computergeschäft. Dann kann er genau sagen, was er braucht. Das ist einfacher.
Mich stimmen solche – durchaus praktischen und nachvollziehbaren – Beweggründe für sinnvolles Schenken traurig. Ist nicht Vorfreude die schönste Freude? Und besteht die schönste Weihnachtsfreude nicht aus Vor-Freude auf noch Unbekanntes? Wenn doch schon alle wissen, was sie geschenkt bekommen, worauf freuen sie sich denn dann überhaupt noch? Viel schöner ist es doch, dem anderen Vorfreude zu bereiten. Auf eine noch unbekannte Geste. Auf eine verborgene Überraschung. Auf das Lüften eines gut gehüteten Geheimnisses.
Mit der Geburt Jesu kam auch nicht gleich der Himmel auf die Erde. Es wurden weder alle Probleme behoben, noch wurden alle Kriege beendet. Aber mit Jesu Geburt kam eine Hoffnung in diese Welt. Eine große Vorfreude. Wir sind mit den Problemen unserer Welt, dem Unfrieden unter den Menschen, der Ungerechtigkeit zwischen den Völkern und unserer Hilflosigkeit gegenüber Gewalt und Terror nicht allein. In Jesus hat sich Gott uns zugewandt. Mit dem Mann aus Nazareth begann unser Weg in eine bessere, friedlichere und liebevollere Zukunft, in der keine Tränen mehr fließen und keine Waffen mehr sprechen. Das Reich Gottes ist nahe, aber immer noch im Kommen.
Wir sind also immer noch auf dem Weg. Aber die Vorfreude strahlt in uns und macht uns Mut, immer wieder neue Schritte zu gehen. Jahr für Jahr. Weihnachten für Weihnachten:
Freut euch! Der Herr ist nahe.
Ihr Pfarrer Thomas Haenchen 

RUCKSÄCKE PACKEN FÜR TANSANIA

Bereits zum sechzehnten Mal sollen für die Schulanfänger in unserem Partnerkirchenbezirk in Meru in Tansania Rucksäcke gepackt werden, in denen sich alle wichtigen Dinge für den Schulalltag befinden:
Schreib- und Rechenhefte, Bleistifte, Radiergummi, Spitzer, Lineal, aber auch Tasse, Teller, Löffel und ein kleines Handtuch für das Mittagessen. Da wollen wir auch wieder mitmachen. 400 Rucksäcke wollen wir beitragen, sie werden zum großen Teil von den Kindern der Christenlehren und in den Grundschulen und Kindergärten gepackt. Ein Rucksack incl. Transport kostet 20 Euro. Ihre Spende dafür können Sie in den Kirchen in die blauen Rucksäcke am Ausgang, bei der Christenlehre oder in den Verwaltungsstellen unseres Kirchspiels abgegeben.
In Hochkirch können die Rucksäcke wie üblich erworben und dann selbst gepackt werden. Wir freuen uns auf fleißige Packer und großzügige Spender! 

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