Gröditz

 

Auf einem Grauwackefelsen etwa 40 Meter über dem Flüsschen Löbauer Wasser liegt der alte Dorfkern mit Schanze, Schloss und Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1222 zurück. Sicherlich hat schon einige Jahre früher hier eine Kirche gestanden. Kunsthistorisch bedeutend für die Kirche ist ein romanisches Portal aus Granit, das heute den Eingang zur Sakristei bildet. Es stammt aus der Zeit um 1200 und wurde bei den zahlreichen Umbauten der Kirche immer wieder verwendet.

Die unteren Mauern des weithin sichtbaren Turmes stammen aus der Zeit, als er noch zu Verteidigungszwecken diente. Der achteckige barocke Aufbau und die Turmhaube entstanden um das Jahr 1775.

 

 

Mit Ausnahme des Turmes wurde das heutige Kirchengebäude mit etwa 800 Sitzplätzen nach Plänen des Baumeisters Theodor Quentin aus Pirna errichtet. Von der Niederlegung der alten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kirche bis zur Weihe des neuen Gotteshauses vergingen nur 252 Tage.

Die 1878 errichtete Orgel der Firma Hermann Eule mit 19 klingenden Stimmen, der Taufständer und einiges andere Inventar fanden auch in der neuen Kirche ihren Platz.
Eine in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf einem Scheunenboden aufgefundene Bildtafel mit einer Kreuzigungsgruppe fand anlässlich des 100. Kirchweihjubiläums im Jahre 2002 einen neuen Platz in der Kirche. Von der Malweise her handelt es sich offensichtlich um ein frühbarockes Werk, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts gefertigt worden war. Es wird vermutet, dass es sich dabei um das Hauptbild des Altars der Vorgängerkirche handelt.

 

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