Rückblicke


Sonntag 23. Juni 8.00 Uhr, Treffpunkt Marktplatz Weißenberg und unsere Gemeindefahrt startet mit dem Ziel Neuzelle im Brandenburgischen. Die Zisterzienser-abtei Neuzelle war unser Tagesziel. Als erstes feierten wir 10.30 Uhr mit der kleinen Ortsgemeinde den Gottesdienst. Die Heiligkreuz-Kirche ist seit 1818 die Kirche der evangelischen Gemeinde von Neuzelle.  Als kleine Besonderheit war der Gottesdienst mit Orgel und Solo-Violine. Die Orgel konnte nach umfangreicher Sanierung eine Woche zuvor wiedergeweiht werden.

Pfarrer Groß gab uns nach dem Gottesdienst einen kürzeren Abriss über Geschichte und Besonderheiten dieser barocken evangelischen Kirche.

Das Mittagessen in der Klosterklause war sehr schmackhaft. Bierliebhaber konnten in der nahen Klosterbrauerei ein reichhaltiges Angebot kennenlernen oder auch als Kräuterlikör einen Seelsorger kaufen.

Für 14.00 Uhr war die ausgiebige Führung durch den Kreuzgang und die Stiftskirche St. Marien angesetzt. Wir erlebten eine vollständig  erhaltene Klosteranlage, allerdings, für uns ungewöhnlich, das Kloster ist im Staatsbesitz. 1815 ist dieser Teil von Sachsen in preußischen Besitz übergegangen und König Friedrich Wilhelm III. hatte das Kloster aufgehoben. Als Zentrum für Katholiken und Evangelische ist es aber immer erhalten geblieben. Beide Kirchen, Stiftskirche St. Maria und evangelische Heiligkreuz-Kirche, sind umfangreich saniert worden und sehr beeindruckend. Die bildhafte Verkündigung unseres Glaubens durch die alten Meister der Malerei  und Bildhauerei sind immer eine Besonderheit. Leider fehlte es an der Zeit diese Fülle genug aufnehmen zu können. 

Am 2. September 2018 feierte das Kloster sein 750-jähriges Bestehen und gleichzeitig nach 200 Jahren Unterbrechung eine Neuansiedlung von sechs Mönchen. Das Kloster lebt also wieder.

Nach der Führung war es noch möglich die Klosteranlage und den barocken Klostergarten kurz zu sehen.

Das traditionelle Kaffeetrinken war dieses Mal ein wenig anders. Unweit von Neuzelle gibt es den Kobbelner Stein. Ein Findlingsblock 7,1m lang, 5,2m breit und 4,5m hoch. Ein origineller Platz bei Kaffee und Kuchen.

Die Heimfahrt war dann recht zügig. Abendessen in Bad Muskau und gegen 20.00 Uhr pünktlich wieder in Weißenberg, wohl behalten angekommen.

Pfarrer Groß berichtete uns sehr freudig und dankbar die gelebte Ökumene der beiden Kirchgemeinden auf dem Areal des Klosters. Auf Grund der Nähe beider Kirchen und Pfarrämter ist eine gute Zusammenarbeit in Neuzelle selbstverständlich. Für uns erfreulich, da Weißenberg durch gemeinsame Gottesdienste mit Pfarrer Frosch und Pfarrer Pyka ebenfalls auf eine gute Tradition zurück schauen kann. Schließlich sind unsere Mitreisenden der Gemeindefahrt bei diesen Tageszielen immer von unseren katholischen und evangelischen Gemeinden. Das ist sehr erfreulich.

Bericht und Fotos Hans-Ulrich Kaßner




Suche Frieden und jage ihm nach!

So lautete das Thema für die Familienrüstzeit in diesem Jahr - einer schönen Zeit  mit Liedern, Gebet, Geschichten, Austausch und gemeinsamem Erleben. Unsere Herberge war die Evangelische Bildungsstätte in Lückendorf in sehr schöner Natur, was wir nutzten zum Wandern nach Oybin und für Ausflüge zur Sommerrodelbahn, nach Tschechien oder ins Schwimmbad. Am und im Rüstzeitheim hatten wir viel Spaß beim Trampolinhüpfen, Singen, Spielen, Schaukeln, Chillen und Plaudern. Unsere Tage haben wir mit einer Andacht in der kleinen Kirche geschlossen - danke Gott für deinen Segen. Franziska Zieschang




So viele Gäste wie an den drei Abenden kurz vor dem Reformationsfest haben der Stifter Carl Heinrich von Nostitz und seine Gemahlin Henriette lange nicht in ihrer Kleinbautzener Kirche gesehen. Doch gern begrüßten sie die vielen Menschen insgesamt zwölfmal und erklärten die Elemente des besonderen Gotteshauses, die dazu ins rechte Licht gesetzt wurden. Viele der Gäste staunten über dieses Kleinod ganz in Ihrer Nähe, konnten von der biblischen Botschaft der Darstellungen hören oder einfach nur das Zusammenwirken von Licht, Sprache und Musik genießen, welches im Laufe der Abende noch vervollkommnet wurde. Zum Gelingen der Kirchenillumination trug bei, dass die Hauptakteure viel Zeit und Energie bei der Umsetzung ihrer Idee einsetzten und das sie in der Gemeinde Mitstreiter fanden, die am Büchertisch, in der Küche oder an der Feuerschale ebenso ihre Gaben einsetzten.



Zur diesjährigen Gemeinderüstzeit waren wir  Anfang Oktober 27 Teilnehmer im Alter von 0 bis 75 Jahren zusammen auf der Burg Hohnstein. Die Tage waren gut gefüllt mit Wanderungen durch die schöne Umgebung der Sächsischen Schweiz, mit Bibelarbeit und Tischgesprächen. Beim gemeinsamen Singen wurden mehr die Liedwünsche der Jugend berücksichtigt, aber insgesamt konnten wir ein bereicherndes Miteinander der Generationen erleben, was sich besonders am Quizabend zeigte. Unser Besuch eines besonderen Taufgottesdienstes in der Stolpener Kirche ist vielen noch in lebendiger Erinnerung.




Bläsertreffen des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz anlässlich 120 Jahre Posaunenchor Weißenberg





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